Wir verwenden die handelsüblichen Dosen aus dem Sprühereibedarf. Die Farben tragen wir nach Gefühl stärker oder schwächer auf. Die Fasern des Stoffes werden praktisch in Farbe getränkt. Diese Farbe passte sich dem Stoff an, das heißt die Stelle des Motivs bleibt atmungsaktiv. Da sie nicht oben auf liegt und in sich geschlossen ist wie es beim T-Shirt Druck der Fall ist, bleibt die Farbe mit dem Untergrund beweglich und kann sich dem Körper des Trägers anpassen nicht umgekehrt.
Diese Flexibilität, Lebendigkeit hat den Preis das die Farben verblassen können. Die Motive werden etwas schwächer nach dem ersten Waschen. Dieser Vorgang stagniert jedoch bald. Klamotten von SchemaF bleiben lebendig durch das Motiv und das Motiv in sich lebt, durch die genannte Veränderung. Es sind authentische Stücke der Original Schablonentechnik.
Kein Shirt ist gleich dem anderen, sie ähneln sich, aber können nie identisch gestaltet sein.
SchemaF fertigt Einzelanfertigungen in Handarbeit an und steht für Qualität.
Die BioFaRBe
Durch intensive Recherce und Forschung ist es uns gelungen eine 100% Biofarben zu entwickeln. Sie ermöglicht es uns auch umweltbezüglich mit ruhigen Gewissen zu arbeiten. Wir bringen die BioFaRBe nicht durchs sprühen, jedoch weiterhin durch die Schablone, auf den Stoff. Beim heutigen Stand der Forschung hält die Farbe auch besser auf dem Textil. Damit sind auch weiterhin alle unsere MOtive möglich. NUn habt ihr die Wahl zwischen oldscOoL und korrectStylE. Sagt einfach auf welche Weise ihr eure Bestellung haben wollt.
Warum wir zwei Wochen Lieferzeit haben
Unsere besprühten Klamotten lassen sich von uns nicht unter Druck setzen und wollen erstmal hängen. Erst nach einer Woche sind Motiv und Textilie eine optimale Verbindung eingegangen. Wir festigen die junge Liebe, indem wir noch ein wenig Wärme zugeben. So vorbereitet kann sich unsere Klamotte auf den Weg zu dir machen.
Wie wir eine Schablone schneiden
Am Anfang gibt es die Idee, die wir entweder selber haben oder jemand anderes, der zu uns sagt: „Mach doch mal Gandhi.“ Oder „Ich hätte gerne einen Charles Bukowski". Wir suchen ein geeignetes Bild und zeichnen daraus eine Vorlage. Die wird auf den Schablonenuntergrund übertragen, um daraus die Schablone zu schneiden. Damit kanns losgehen. Das Shirt, die Hose, der Rock usw. werden besprüht.
Wir zwei Franziskas schneiden Schablonen in unterschiedlicher Weise.
Das fängt bei der Wahl des Materials an. Frau schmidt hat immer in Pappe geschnitten, jede Art von Pappe: von der guten 3mm-Pappe, aus dem Künstlerbedarf über Postkarten bis hin zu alte Plattencovers. Anfangs verwendete auch "frau e" Pappe. Sie arbeitet heute ausschließlich mit Plaste. Frau schmidt geht nach und nach auch dazu über. Sie sprüht schon länger als "frau e" und experimentiert nun wild rum.
Frau e benutzt beim Schneiden der Schablonen sehr viele Stege, d. h. die Stellen die im Resultat farbig sein sollen werden ausgeschnitten. Damit die ganzen "Löcher" zusammenhalten teilt sie jedes Loch in Teile, die mit dem Rand verbunden sind. Das zerschneidet zwar die Form ist zugleich aber ein reizvolles Stilmittel der Gestaltung. Frau schmidt geht sparsamer mit Stegen um, eben weil sie dieses Mittel nicht mag.
Es entstanden bisher sowohl sehr feine als auch grobe Schablonen. Weil wir auf Textilien sprühen ist es möglich extrem fein zu schneiden und zu sprühen. Zu feine Pochiors wären an Wänden fast unmöglich. Derjenige der es unbedingt machen will wird es schaffen, aber mit sehr viel Feingefühl und Konzentration. Das benötigen wir bei einem Shirt auch, aber gewiss nicht die Hälfte davon. Denn unser Untergrund saugt, deshalb verläuft die Farbe nicht so sehr wie auf eine glatten Untergrund.
Einer der Vorteile auf Klamotten zu sprühen statt auf Wände.
Weg von der Wand, hin zum Shirt
Das war die Erkenntnis der "frau schmidt". Sie startet das Sprühen in der klassischen Weise und dachte sich irgendwann die Schablonengraffitis aus. ( Pochoir. Die Kunstbewegung der 80er in Paris. Auf Häuserwänden entstanden per Schablone und Sprühdosen Bilder, die klare Statements der Verursacher beinhalteten.
Pochiors ermöglichen reizvollen Vervielfältigung einzelner Motive, mit denen Wände ausgiebig gestaltet werden konnten. Da die Urheber aus verständlichen Gründen anonym blieben, waren die Bilder frei und standen allen zur Verfügung. Dieser Standpunkt war eine bahnbrechend konträre Position zu den Bildern in den Galerien. Die Pochoiristen waren einfache, gebildete Bürger, zumeist Nichtkünstler mit einer künstlerischen Motivation.
Sie regten ein Miteinander untereinander und zu den Passanten an. Wände wurden überlegt ausgesucht, einer sprühte ein zu der Umgebung passendes Pochoir und darauf reagiert ein anderer und sprüht zu dem Bild ein weiteres, eigens dafür angefertigtes Bild. Es entstand eine unpersönliche Interaktion auf den Wänden, bei der immer neue Formen wuchsen. Diese Graffitis wurden mit Liebe und Sinn gesetzt um das Stadtbild zu bereichern und beleben.
Frau schmidt überzeugte "frau e", mit mehreren besprühten Shirts und seit Februar 2005 besprühen wir gemeinsam die Shirts, Hosen, Röcke usw.